00:36
Erstmal ein dickes Entschuldigung, dass ich so lange nichts gepostet habe. Ich will ehrlich sein und sagen, dass ich einfach lange keine Lust was zu tippen. Tut mir leid. :D
Ich wurde gestern gefragt, ob sich so ein Jahr im Ausland lohnt.
Ja, es lohnt sich. Definitiv. Nicht nur, dass du eine neue Sprache lernst - du lernst auch so viel für dein Leben. Ich hab viel gelernt, nicht nur die Sprache oder Schulstoff. Ich hab gelernt, dass, wenn man Angst vor etwas hat, es genau darum tun soll. Einfach mal probieren. Es kann womöglich schief gehen, so wie es bei mir letzte Woche schief gegangen. Die kleine, komische Sophia hatte die Idee, sich die Haare blond zu färben. Einige sitzen jetzt bestimmt vor ihrem Computer, oder sonst was, und denken sich jetzt - eeew, blond? dann doch lieber rot. Hätte ich mal, auf die, die das zu mir gesagt haben, gehört. Ich bin also zum Friseur, der mir geraten hat, dass ich sie lieber nicht komplett färben lassen sollte, weil ich ja einen relativ dunklen Teint habe - also sagte sie zu mir, dass sie mir Highlights, also Strähnen macht, sie hat gesagt, dass sie mir richtig große Stück reinfärbt. Ja, sie hat es gesagt und hat sie es gemacht? Nein hat sie nicht! verdammt. Ich sah aus wie ein gescheckter Tiger. Blonder Strähnchen im Dunkeln Haar. Sie hat gesagt, sie macht mir große Strähnchen, nicht Millionen von Kleinen. Naja, ich bin sie jetzt wieder fast los, in dem ich drüber gefärbt habe. In einen paar Wochen nochmal und ich bin sie los. Aber ich bin um eine Erfahrung reicher. Ich weiß jetzt, das blond mir nicht stehen würde. Man muss die Dinge auch einfach ausprobieren. Es einfach drauf ankommen lassen. Mal sehen was passiert. So ist es mit vielen Dingen.
Ich hab auch gelernt, viele Dinge nicht zu nah an mich heran zu lassen, über gewisse Dinge hinweg zu sehen, einfach nicht drauf achten.. Ich war immer dafür ehrlich zu sein, und das bin ich auch immer noch, aber, bei Dingen, die sich nie ändern werden, da einfach über die Hinweg sehen, sie so lassen wie sie sind und das Beste draus machen. Und ich hab angefangen, und das ist womöglich das Wichtigste, das zu schätzen, was ich zuhause hab, dass ich da lebe, wo ich nun mal lebe, dass ich die Eltern und Geschwister habe, die ich hab, und, dass ich die Freunde hab, die ich hab. Man sagt immer so schön: Entfernung bringt einen manchmal näher. Und das ist Richtig. Ich hatte vor meinem Auslandsjahr regelmäßig Streit mit meinen Eltern zum Beispiel, aber seit ich hier bin, kann ich mit meiner Mama stundenlang auf Skype reden, wie mit einer besten Freundin, wir kriegen uns kaum mehr in die Haare, außer vielleicht, wenn ich irgendwas nebenbei mache, wie an meinem Handy spielen. Auch mit meinem Papi gerate ich immer weniger aneinander. Wir skypen einmal die Woche, immer Sonntags - und dann, wenn was wirklich wichtig ist, wenn ich Hilfe brauche oder sonst was. Nur weil ich jetzt in einer anderen Familie lebe, heißt das nicht, dass meine richtige Mama mir nicht mit meinen Hausaufgaben helfen kann, oder wenn es hier und da eine kleine Verletzung oder Krankheit gibt, dass sie mir da nicht über Skype empfehlen kann, was am besten dagegen hilft. Meine Mami ist eben meine persönliche Krankenschwester, die weiß was gut für mich ist. ;) und all' das will ich nicht missen. Es ist so schön zu wissen, dass ich mit meinen Hausaufgaben, ob Informatik, Mathe oder Deutsch immer zu meinen Eltern gehen kann, die mir dann helfen, oder, eine Mutter zu haben, die auf gesunde und nahrhafte Ernährung achtet, dass wir nicht zuu viel Süßes futtern, und dass wir mal rauskommen aus dem Bett am Samstag/ Sonntag Vormittag oder in den Ferien kommen. Ich fange an, all die ganzen kleinen Sachen zu schätzen, wie mit dem Fahrrad zur Schule zu Fahrrad, mal schnell nach Berlin ( Kaum zu glauben, aber hier kommen die Busse noch seltener, als da wo ich herkomme. :P ), warmes Wasser den gaaanzen Tag, ein warmes Zimmer/Haus, wo man die Heizung immer aufdrehen kann, gesundes Essen, VollkornBROT (Im getting sick of all this Toast), KLETTERN gehen, Internet, was nicht abstürzt ..all das!
Das sind die ganzen kleinen Dinge, die ich schätze zuhause, und die ich schätzen gelernt habe.
Was sich auch verändert hat - mein Design - gefällts euch?
Also ich muss ehrlich sagen, dass ich das ohne Unterstützung von Lennart nicht so hin bekommen. Danke!
Ich hab auch gelernt, viele Dinge nicht zu nah an mich heran zu lassen, über gewisse Dinge hinweg zu sehen, einfach nicht drauf achten.. Ich war immer dafür ehrlich zu sein, und das bin ich auch immer noch, aber, bei Dingen, die sich nie ändern werden, da einfach über die Hinweg sehen, sie so lassen wie sie sind und das Beste draus machen. Und ich hab angefangen, und das ist womöglich das Wichtigste, das zu schätzen, was ich zuhause hab, dass ich da lebe, wo ich nun mal lebe, dass ich die Eltern und Geschwister habe, die ich hab, und, dass ich die Freunde hab, die ich hab. Man sagt immer so schön: Entfernung bringt einen manchmal näher. Und das ist Richtig. Ich hatte vor meinem Auslandsjahr regelmäßig Streit mit meinen Eltern zum Beispiel, aber seit ich hier bin, kann ich mit meiner Mama stundenlang auf Skype reden, wie mit einer besten Freundin, wir kriegen uns kaum mehr in die Haare, außer vielleicht, wenn ich irgendwas nebenbei mache, wie an meinem Handy spielen. Auch mit meinem Papi gerate ich immer weniger aneinander. Wir skypen einmal die Woche, immer Sonntags - und dann, wenn was wirklich wichtig ist, wenn ich Hilfe brauche oder sonst was. Nur weil ich jetzt in einer anderen Familie lebe, heißt das nicht, dass meine richtige Mama mir nicht mit meinen Hausaufgaben helfen kann, oder wenn es hier und da eine kleine Verletzung oder Krankheit gibt, dass sie mir da nicht über Skype empfehlen kann, was am besten dagegen hilft. Meine Mami ist eben meine persönliche Krankenschwester, die weiß was gut für mich ist. ;) und all' das will ich nicht missen. Es ist so schön zu wissen, dass ich mit meinen Hausaufgaben, ob Informatik, Mathe oder Deutsch immer zu meinen Eltern gehen kann, die mir dann helfen, oder, eine Mutter zu haben, die auf gesunde und nahrhafte Ernährung achtet, dass wir nicht zuu viel Süßes futtern, und dass wir mal rauskommen aus dem Bett am Samstag/ Sonntag Vormittag oder in den Ferien kommen. Ich fange an, all die ganzen kleinen Sachen zu schätzen, wie mit dem Fahrrad zur Schule zu Fahrrad, mal schnell nach Berlin ( Kaum zu glauben, aber hier kommen die Busse noch seltener, als da wo ich herkomme. :P ), warmes Wasser den gaaanzen Tag, ein warmes Zimmer/Haus, wo man die Heizung immer aufdrehen kann, gesundes Essen, VollkornBROT (Im getting sick of all this Toast), KLETTERN gehen, Internet, was nicht abstürzt ..all das!
Das sind die ganzen kleinen Dinge, die ich schätze zuhause, und die ich schätzen gelernt habe.
Was sich auch verändert hat - mein Design - gefällts euch?
Also ich muss ehrlich sagen, dass ich das ohne Unterstützung von Lennart nicht so hin bekommen. Danke!


2 Kommentare
ichh liebe london! und das traktorbild fetzt (:
AntwortenLöschenliebe grüße, natalie
<3
Das Traktorbild ist krank!!! Mega gut!!!
AntwortenLöschenDen Text lese ich wenn ich Zeit finde :)